LEO TARDIN (CH)

Live Recording

Donnerstag, 12. Oktober 2017. 20 Uhr
Neubad Luzern

Leo Tardin spielte 2014 ein phänomenales Konzert am Piano im Pool, so dass wir ihn nochmal unserem Publikum präsentieren.

Das Repertoire von Leo Tardin dient live als Ausgangspunkt für sehr freie, oft melodische und mitunter obsessive Improvisationen. Die Musik löst bei den Zuhörern intensive Bilder hervor und lädt zum „Reisen“ und „Schweben“ ein. Lange, frei improvisierte Passagen bilden die Übergänge zwischen den einzelnen Kompositionen und werden gelegentlich zu eigenen Stücken.

Beim Piano im Pool-Festival 2017 werden einige Stücke aus dem Album Dawnscape sowie eine Reihe neuer Kompositionen aufgeführt.

Das Konzert wird für die Produktion eines neuen Live-Albums aufgenommen.  Die Aufmerksamkeit des Publikums beflügelt die Kreativität des Künstlers und so entsteht eine „Magie“, die bei einer Studioproduktion so nie entstehen würde. Es gibt keine Möglichkeit, innezuhalten, um neu zu beginnen, die Musik darf sich befreien und ihren Lauf nehmen…

Leo Tardin (Bio)

Der aus der Schweiz stammende Pianist Leo Tardin gewinnt 1999 den ersten Preis der Montreux Jazz Festival International Piano Competition, zu dieser Zeit ist er noch Student an der New School von New York und bis heute der einzige Schweizer, der diesen prestigeträchtigen Wettbewerb gewonnen hat.

Kurze Zeit später gründet er sein Projekt Grand Pianoramax und unterschreibt einen Vertrag bei dem Plattenlabel ObliqSound. Bei zahlreichen internationalen Tourneen tritt die Gruppe auf wichtigen Festivals auf, darunter das Paléo Nyon Festival, das SXSW in Texas, der CMJ Music Marathon in New York, das Tokyo Jazz Festival, das Paris Jazz Festival usw.

Pressestimmen zu Leo Tardin Solo Piano / Dawnscape:

“Eine Lektion in brüchiger Schönheit (…) ein Triumph, 2 Zugaben in vollbesetztem Saal”
Arnaud Robert in Le Temps über das Release-Konzert von Dawnscape beim Cully Jazz

“Dawnscape ist eines dieser Werke, in denen man findet, was man sucht oder projiziert. Philip Glass oder John Cage stellenweise, dann wieder Keith Jarrett oder Michael Nyman, Scriabine oder auch die Romantiker. Und schließlich überwiegen immer und überall das Wasser, der Wind und der Himmel.”
David Brun-Lambert in Le Courrie

“Ein gleichzeitig sehr sicheres und äußerst stimmungsvolles Spiel von großer Finesse und totaler Freiheit.”
Stéphane Gobbo in L’Hebdo